Wunderperlen

Ein Peeling verleiht der Haut ein frischeres und ebenmässigeres Aussehen. In mechanischen Peelings bewirken kleine Perlen – auch Beads genannt – diesen Effekt. Schon gewusst, dass es viele Beads aus der Natur gibt?

 

Beads sind kleine Schleifpartikel in mechanischen Peelings, die abgestorbenen Schuppen von der Hautoberfläche entfernen. Diese Partikel gibt es in verschiedenen Grössen. Kleinere Körnung werden für Gesichtspeeling, die grösseren für Bodypeeling eingesetzt. In manchen mechanischen Peelings sind Partikel aus Kunststoff enthalten. Es gibt allerdings auch viele Alternativen aus natürlichen Stoffen.

 

Mineralisch:

Beads aus Muschelperlmutt, Quarzsand oder Saphir- und Diamantpuder sind oft abgerundet, um die Haut beim Peeling zu schonen, können aber auch kantige Formen aufweisen.

 

Wachsig:

Beads aus Wachs bestehen meistens aus Jojobawachs, werden aber auch aus Bienen-, Carnauba- oder Reiskleienwachs hergestellt. Jojobawachsbeads gibt es in verschiedenen Farben. Inzwischen werden Beads aus Reiskleienwachs auch mit Olivenöl gefüllt. Das erzielt schon beim Peelen eine gute rückfettende Wirkung.

 

Aprikose:

Oft enthalten Fusspflege- oder Körperprodukte Beads aus Aprikosenkern. Hier dienen sie besonders der Entfernung und Glättung von stark verhornten Hautarealen, wie zum Beispiel an der Fusssohle. Das Granulat ist in vier Grössen erhältlich.

 

Luffafrucht:

Aus der grobfasrigen Luffagurke werden sehr resistente Peelingkörnchen in drei Grössen gewonnen. Die feine Körnung wird für kosmetische Formulierungen, die gröbere für Peelingseife empfohlen. Dieses Granulat gibt es in verschiedenen Farben.

 

Schwarze Johannisbeere

Aus den Samen der schwarzen Johannisbeere wird ein dunkelrotes Peelinggranulat in vier Grössen angeboten. Da auch das Öl dieser Samen in hochwertigen Gesichtspflegeprodukten enthalten ist, bietet sich die Verwendung des Granulats für dazu passende Gesichtspeeling an.

 

Weintraube:

Pflegeprodukte mit Extrakt aus Wein haben eine antioxidative Wirkung. Die aus den Kernen gewonnenen Peelingbeads werden in kompletten Körperbehandlungen eingebunden. Mit Traubenkernschrot lassen sich – kombiniert mit Meersalz und Traubenkernöl – eigene Peelingkreationen schaffen. Ein Körperpeeling aus Traubenkerngranulat und Himalayasalz ist bereits vorgefertigt im Handel erhältlich und braucht nur noch mit Traubenkernöl vermengt zu werden.

 

Baobab:

Die getrockneten und mikronisierten Blätter vom afrikanischen Affenbrotbaum können als feines Pulver in Gesichts- und Körperpflegeprodukten eingesetzt werden – in gröberer Körnung auch für Gesichts- und Körperpeelings.

 

Bambus:

Das cremefarbene Pulver aus den jungen Bambustrieb dient seit einigen Jahren in bestimmten Gesichts- und Körperpflegeprodukten als Peelinggranulat. Es ist in vier Grössen zu haben und passt gut in asiatisch anmutenden Pflegeprodukte bzw. Behandlungen.

 

Kaffee:

Beads aus Kaffee gibt es in drei Grössen. Sie erlauben ein kräftigeres Körperpeeling. Durch das enthaltene Koffein sollen sie auch Stoffwechselanregend sein.

 

Teebaumblätter:

Das in zwei Grössen angebotene Peelingpulver aus Blättern des australischen Teebaums ist mit mikroverkapseltem Teebaumöl veredelt. Das Teebaumöl wird erst bei der kosmetischen Anwendung freigegeben. Es unterstützt die Behandlung unreiner und problematischer Haut und verringert Rötungen und kleinere Irritationen, die durch ein Peeling entstehen können.